Naturnahe Terraristik

 

 

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Bezeichnung

Tropicolotes algericus Algerischer Zwerggecko, LOVERIDGE, 1947
 

 

Vorkommen

Nord-Algerien (südl. Atlasgebirge) Marokko, Tunesien und Mauretanien , westliche Sahara

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebensraum

Tropicolotes besiedeln durchwegs semiaride bis aride Gebiete, von Meeresniveau bis in Gebirgslagen. Hier gerne in Gebieten mit Geröll und Steinen, die ihnen als Versteck und Lebensraum dienen.

 

Aussehen

Der Gattungsname Tropiocolotes setzt sich aus den griechischen Wörtern tropion für "kleiner Kiel" und colotes, askalabotes für "Gecko" zusammen. Alle Vertreter der Gattung bleiben unter 10 cm Gesamtlänge. Algericus mit etwa 6 Zentimeter, gehört zu den mittelgroßen Arten dieser Gattung. Ihre Grund-Färbung ist von beige bis ins ocker gehende , je nach Temperatur und Stimmung ist das leicht veränderlich.
Der Körper ist mit kleinen dunkelbraunen und weißfarbigen Pünktchen besetzt, der Schwanz dagegen hat eine leichte Bänderung mit dunkleren Brauntönen.


 

Tropicolotes


1  

 

 

Haltung/Futter

Tagsüber verstecken sie sich in unterirdischen Gängen oder unter Steinen und kommen erst nachts zur Futtersuche aus ihrem Unterschlupf. Durch langsames visuelles Abtasten der Umgebung - einer Kombination aus Ansitzjagd und aktiver Futtersuche - werden kleine Arthropoden als Futter erbeutet. Es handelt sich um doch recht agile kleine Tiere, deshalb sollte die Beckengröße nicht unter 30x30 gewählt werden. Der Einbau einer bekletterbaren Rückwand, erhöht den nutzbaren Raum für die Tiere imens. Bei den Geckos der Gattung Tropiocolotes handelt es sich um interessante Pfleglinge, die aufgrund ihrer geringen Agressivität selbst in kleinen Terrarien sehr gut in Gruppen - auch mit mehreren Männchen - gepflegt werden können.

Zucht

Weibchen legen im Abstand von 4- 6 Wochen jeweils ein verhältnismäßig großes Einzelei. Da wir selbst noch keine Nachzuchten hatten , verweisen wir aus die Literatur. Vermutlich unterscheidet sich Algericus nicht grundliegend von den anderen Arten.

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